von Björn Widmann
Wenn es abends dunkel wird, kommen sie zurzeit zu Hunderten aus ihren Verstecken und wandern auch über Wege und Straßen: Amphibien. Viele Autofahrer bemerken die kleinen Tiere gar nicht und überfahren sie versehentlich. In den letzten Jahren hat der Bestand immer weiter abgenommen. Und das ist schlecht für das gesamte Öko-System. Denn Amphibien sorgen dafür, dass bestimmte Insekten nicht Überhand nehmen. Amphibien sind aber auch selbst Nahrung für andere Tiere. Und sie sind sehr empfindlich gegenüber Schadstoffen im Boden und im Wasser – und deshalb ein guter Hinweisgeber für Veränderungen in der Umwelt. Kurz gesagt: Ohne Frösche, Kröten, Salamander und Molche kippt das ökologische Gleichgewicht.
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